Dies ist das E-Learnignangebot im Rahmen der Hochschulinitiative Moderner aus und Leichtbau. Unsere anderen Angebot finden Sie unter www.hochschultag.com.
Der moderne Aus- und Leichtbau spielt im heutigen Baugeschehen eine bedeutende Rolle. Kein Bauwerk ist ohne die Systeme des Aus- und Leichtbaus denkbar. Nicht tragende Wandsysteme sind zusammen mit den Deckenkonstruktionen die zentralen Systeme des Ausbaus. Vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten, Schnelligkeit und Qualität in der Bauausführung, hohe Leistungsfähigkeit im Schall- und Brandschutz sowie die Möglichkeit zur Integration von Technik zeichnen die modernen Wandsysteme aus. Planer benötigen fundiertes Wissen, um hier professionell arbeiten zu können. Kenntnisse aus Baukonstruktion, Baustoffkunde, Bauphysik und verschiedenen Anwendungen sind erforderlich. Diese Themenbereiche werden in den verschiedenen Kursen behandelt.

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    Für den Innenausbau werden hauptsächlich nichttragende innere Trennwände eingesetzt. Diese werden je nach Einsatzgebiet und Anforderungen unterschiedlich ausgebildet. Die wichtigsten Systeme sind

    • nichttragende innere Trennwände mit Gipsplatten und Metallunterkonstruktion nach DIN 18183-1
    • nichttragende innere Trennwände mit Gipsplatten und Holzunterkonstruktion nach DIN 4103-4
    • nichttragende innere Trennwände aus massiven Gips-Wandbauplatten nach DIN 4103-2
    Sie werden in diesem Kurs vorgestellt und ihren Haupteinsatzbereichen zugeordnet.

    Trockenbauwände  bestehen aus dem Ständerwerk bzw. der Holzunterkonstruktion, dem Dämmmaterial sowie der Beplankung aus Gipsplatten, die gemeinsam die statischen und bauphysikalischen Eigenschaften der Wand garantieren.

    Die Konstruktionen und wichtige Details sind genormt: In DIN 18183-1 (Nichttragende innere Trennwände mit Metallunterkonstruktion) oder DIN 4103-4 (Nichttragende innere Trennwände mit Holzunterkonstruktion). Wände aus massiven Gipswandbauplatten werden in DIN 4103-2 beschrieben. 

    Weitere Details sind wichtig, um einen optimalen Schallschutz zu gewährleisten oder Brandschutzanforderungen einzuhalten.

    Die wichtigsten Grundregeln der Montage und der Detailausbildung lernen Sie hier kennen. Sie sind wichtig für Entwurf, Planung und Bauleitung. 

    In Wandsystemen in Trockenbauweise wirken verschiedene Komponenten statisch zusammen. Die Systeme sind in Normen definiert oder werden in Prüfungen nachgewiesen.  

    Die zulässigen Wandhöhen und Belastungen von nichttragenden inneren Trennwänden mit Metallunterkonstruktion sind in DIN 18183-1 festgelegt.

    Für Wände mit Holzunterkonstruktion gelten die Vorgaben von DIN 4103-4.

    Die Höhen von Wänden aus massiven Gipswandbauplatten werden in DIN 4103-2 bestimmt.   

    Einen Überblick über die zulässigen Wandhöhen und Lasten erhalten Sie in diesem Kurs.

    Die fast ungegrenzten Gestaltungsmöglichkeiten im Trockenbau geben dem Planer Freiheiten in Raumdefinition, Formfindung und Oberflächengestaltung.
    Anregungen dazu und technisches Wissen für regelgerecht ausgeführte Oberflächen finden Sie in diesem Lernabschnitt.





    Nichttragende Wände aus massiven Gips-Wandbauplatten nach DIN EN 12859 werden viel im Wohnungsbau oder in wohnähnlichen Bauten eingesetzt. Ihre Stärken sind der Schall-und Brandschutz. Sie stellen die Schnittstelle zwischen Massiv- und Trockenbau dar:

    Massiv, wegen des bis zu 100 mm dicken und 100 Prozent mineralischen Gipsfestkörpers, der ohne Ständerwerk auskommt.

    Trocken, weil die Platten lediglich mit Gipskleber zu oberflächenfertigen Wänden verbunden werden.

    Vertiefte Informationen für das Studium oder die Projektbearbeitung.

    Diese Unterlagen dürfen rechtefrei in der Lehre und im Studium verwendet werden.

    Abgehängte Unterdecken und Deckenbekleidungen übernehmen im Innenausbau vielfältige Aufgaben. Die Konstruktionen werden je nach Einsatzgebiet und Anforderungen unterschiedlich ausgebildet.

    Unterdecken und Deckenbekleidungen mit Gipsplatten nach DIN 18168-1 sind die am häufigsten eingesetzten Deckensysteme.

    Üblich sind auch gerasterte und offene Deckensysteme zu Regelung der Raumakustik.

    Sie werden in diesem Kurs vorgestellt und ihren Haupteinsatzbereichen zugeordnet.


    Leichte Deckenkonstruktionen wie abgehängte Decken oder Deckenbekleidungen müssen die Anforderungen an die statische Sicherheit, die bauphysikalischen Eigenschaften und die optischen Anforderungen sicherstellen.
    Dies ist jedoch nur dann der Fall, wenn die Unterkonstruktion und die Beplankung, aber auch die Anschlussdetails an angrenzende Bauteile und eventuelle Fugen korrekt geplant und ausgeführt sind,  

    Für die Bauleitung ist das Verständnis von Montage und baukonstruktiven Details daher besonders wichtig.
    Die Anordnung von Fugen gehört zudem zu den planerischen Aufgaben.

    Beide Themenbereiche werden in diesem Abschnitt behandelt.

    Die Unterkonstruktion der abgehängten Decke trägt die gesamte Deckenlast. Das kann nur eine Unterkonstruktion gewährleisten, bei der alle Komponenten sicher aufeinander abgestimmt sind. Der statische Nachweis erfolgt in der Regel jedoch nicht durch Berechnung, sondern durch die Einhaltung normativer Vorgaben. Die Einhaltung dieser Vorgaben bei der Montage ist entscheidend und von der Bauleitung zu überwachen. Das folgende Kapitel gibt dem Planer die Grundlagen zum Verständnis diese Themenfeldes.

    Deckenkonstrukionen des Trocken- und Leichtbaus leisten einen wesentlichen Beitrag zum baulichen Brandschutz. Sie erhöhen die Feuerwiderstandsdauer einer Rohdecke, garantieren selbstständig den Feuerwiderstand einer Konstruktion und schützen so Leben und Werte. Die Vielfalt dieser Systeme und Anforderungen wird in diesem Kapitel vorgestellt.

    Deckenkonstruktionen prägen den Raumeindruck und die Ästhetik eines Raumes entscheidend.
    Die fast unbegrenzten Gestaltungsmöglichkeiten im Trockenbau geben dem Planer Freiheiten in Raumdefinition, Formfindung und Oberflächengestaltung.
    In diesem Lernmodul finden Sie Anregungen für Ihre eingene Entwurfsarbeit.

    Auch freigespannte oder begehbare oder belastbare Deckenkonstrukionen sind in Trockenbauweise umsetzbar. Diese Konstruktionen sind tragende Konstrutkionen und werden daher vorwiegend in Stahlleichtbauweise ausgeführt. 

    Diese Konstruktionen, ihre Komponenten und deren weitere Einsatzmöglichkeiten werden in diesem Kapitel vorgestellt.